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Megaphon
11.08.08

Krieg in Georgien - Die Kriegsursachen und Gründe

us-georgmilii.jpg Georgische Soldaten werden von US-Soldaten im Rahmen des Georgian Sustainment and Stability Operations Program (GSSOP) ausgebildet.

Photo by Master Gunnery Sgt. Dwaine Roberts, USMC

Krieg in Georgien - Georgische Armee startet Invasion in Südossetien und führt massive Angriffe auf südossetische Hauptstadt Zchinwali durch - Russland kommt südossetischem Hilfe-Gesuch nach und schlägt Georgische Armee zurück - Russische Truppen greifen anschließend georgische Militärstützpunkte in Georgien an - Heftige Kämpfe - Mind. 1400 Tote in Südossetien - 30.000 Menschen auf der Flucht - Russische Kampfjets bombardieren am Donnerstag die BTC-Erdöl-Pipeline und gefährden damit das geostrategisch wichtigste Projekt der USA und der EU

Der Georgische Präsident Michail Saakaschwili hat seine schon vor 5 Jahren im Wahlkampf ausgesprochene Drohung wahrgemacht, die aufständische Republik Südossetien “zur Not mit Waffen-Gewalt” wieder unter seine Kontrolle zu bringen:
Die georgische Armee griff letzte Woche Zchinwali, die Hauptstadt Südossetiens, an und versuchte, das gesamte südossetische Territorium zu besetzen.

Südossetien gehört zwar offiziell zu Georgien, hat sich aber nach einem blutigen Sezessionskrieg schon 1992 von Georgien faktisch losgelöst.
Nach dem georgischen Angriff letzte Woche bat die südossetische Regierung Russland um militärischen Beistand.
Russland griff daraufhin georgisches Militär an mit dem Ziel, die Invasion Georgiens in Südossetien zu stoppen.

Da die Autoren über die fehlende Neutralität vieler Medien entsetzt sind, soll an dieser Stelle ein neutraler Bericht stehen, der nüchtern sowohl die Interessen des Westens als auch die Interessen Russlands als Ursache des Krieges in Georgien beleuchtet - jenseits aller “Menschenrechts”-Rhetorik sowohl der westlichen als auch der russischen Seite.
Wir wünschen uns, dass die Medien unparteiisch über BEIDE Kriegs-Verursacher - sowohl den Westen als auch Russland - berichten, um so die Chance auf Frieden und Versöhnung zu erhöhen!

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Kategorie: Allgemein, 11. August 2008, 16:37Uhr von Giro
3.07.08

Heraus zur De*fence Demo in Berlin am 05. Juli 2008!

aus dem Aufruf:

Der 15. Jahrestag der Grundgesetzänderung ist für uns Anlass, unsere Forderungen lautstark auf die Straße zu bringen. Wir leben im Herzen der Festung Europa und es reicht längst nicht mehr, das deutsche Grundrecht auf Asyl zurückzufordern. Alle Menschen müssen die Möglichkeit haben, vor Verfolgung und Armut zu fliehen. Alle Menschen müssen die Möglichkeit haben, dort zu leben, wo sie es möchten und wie sie möchten. Mit allen Rechten, die dazugehören.

Für ein globales Recht auf Migration – for freedom of movement and de*fencing the nations

Demonstration am 5.7.2008 - 14 Uhr Schlossplatz (Berlin Mitte)

www.recht-auf-migration.de.vu

Kategorie: Allgemein, 3. July 2008, 11:03Uhr von RattZinger
26.06.08

Stoppt das Ertrinken im Mittelmeer!

speakkiel.JPG

SPEAK fordert zur Kieler Woche Seenothilfe für Flüchtlinge

Sie ist das größte Segelsport-Ereignis der Welt und zugleich das größte Sommerfest Nordeuropas: die Kieler Woche. Über 3,5 Millionen Besucher kommen vom 21. bis zum 29. Juni nach Kiel, um Schiffe zu sehen und um zu feiern. Wenn auf der Kieler Woche mehr als 6000 Segler Jollen und Yachten um den Sieg ringen, zeigt sich die Faszination des Meeres.

„Tausende Flüchtlinge erleben aber den Schrecken des Meeres, wenn sie auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben versuchen, in winzigen überfüllten Booten nach Europa zu kommen. Häufig ertrinken oder verdursten sie, viele sterben an Erschöpfung“, sagt Anne Rauhut vom christlichen Netzwerk SPEAK. „Deshalb fordern wir anlässlich der Kieler Woche Deutschland und die EU-Staaten auf: Stoppt das Sterben an den EU-Außengrenzen!“

Der Hintergrund: Deutschland und die anderen EU-Staaten reagieren auf die Schutzsuchenden an den Außengrenzen mit massiver Aufrüstung und Abschreckung. Demütigungen, Misshandlungen und illegale Zurückweisungen an den Grenzen sind inzwischen vielfach dokumentiert. Auch die von der EU gegründete Grenzschutzagentur FRONTEX operiert im Mittelmeer und im Atlantik unter Missachtung der Flüchtlings- und Menschenrechte. Im Jahr 2006 schätzte die spanische Regierung die Zahl der vor den Kanarischen Inseln Ertrunkenen oder Verhungerten auf ca. 6000 Menschen. UNHCR spricht von mindestens 1861 Toten im Jahr 2007.

Anne Rauhut: „Das Mittelmeer und der Atlantik vor den Kanaren sind zu einem riesigen Massengrab geworden“.

SPEAK-Aktivisten verteilten auf der Kieler Woche Flugblätter und mahnten mit einem Transparent zum Handeln. Die Resonanz bei den Passanten war größtenteils positiv. Es gab viele Gespräche mit Besuchern der Kieler Woche.

SPEAK Deutschland ist ein Netzwerk politisch aktiver Christen aus evangelischen Landes- und Freikirchen und Teil einer weltweiten Bewegung, die im Gebet und mit Kampagnen für eine solidarische Gesellschaft eintritt.

Forderungen von SPEAK an die Europäische Union

Kategorie: Allgemein, 26. June 2008, 23:29Uhr von schonwieder
18.06.08

Gegen das Sterben an den EU-Außengrenzen!

Mit Gebet, Flugblättern und vielleicht auch in anderer Form
wollen wir auf das Thema

“Gegen das Sterben an den EU-Außengrenzen! Bewegungsfreiheit für alle! Keine Festung Europa!”

hinweisen.
Anlass ist die Kieler Woche, die dort am Wochenende beginnt.
1 Mio. Menschen kommen, um Schiffe zu bewundern und zu feiern.
Wir werden dem Kieler Woche-Motto “Das Unmögliche möglich machen!”
unsere Forderungen hinzufügen und darüber aufklären, in welcher
Weise Menschen unfreiwillig auf dem Mittelmeer unterwegs sind
und dabei häufig nicht ans Ziel Europa gelangen.

Übernachten werden wir in Zelten auf dem Gelände
der Basisgemeinde Wulfshagener Hütten in Gettorf bei Kiel.
Per Regionalbahn ist das vom Kieler Hbf gut zu erreichen.

Freitag, den 20.06. treffen wir uns um 15.00 Uhr am Busbahnhof
vorm Kieler Hauptbahnhof, um dann in der Stadt unterwegs zu sein.
Samstag ists ähnlich, Gebet und Flugis und die Ideen aller Beteiligten
sind unsere Waffen:)

Also, wer spontan denkt, das Kiel der richtige Ort fürs
Wochenende ist… kommt vorbei!
Und Gebet ist auf jeden Fall wichtig.

Lieben Gruß, Clemens

Kategorie: Allgemein, 18. June 2008, 18:05Uhr von schonwieder

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