|
Speak Netzwerk :
-pray and act-
|
|
Verzeiht uns die Info-Lücken die letzten Tage und Wochen…
…wird mal Zeit, was auf die Webseite zu packen!
Es ist ja kaum etwas davon zu lesen, was wir nun konkret vorhaben rund um den G8 Gipfel… dabei sind wir schon längst mit am Start.
Inspiriert von der Radikalität alttestamentlicher Propheten sehen wir es als unsere Aufgabe an, den Finger auf wunde Punkte zu legen und Unrecht anzusprechen.
Gegründet im November 06 als Netzwerk politischer Christen sind wir auf dem G8 erstmals öffentlich präsent – mit Aktivisten und Künstlern aus Görlitz und Hannover, Amsterdam und London, Lüneburg, Leipzig und anderen Orten.
Dabei geht es uns um das Überschreiten klassischer Grenzen zwischen so genannter “linksautonomer” Szene und christlichen Basisgruppen, zwischen Demokultur und widerständiger Kunst.
Auf dem Alternativgipfel stellen wir die Ansätze verschiedener Netzwerke vor. Auf den Demos pendeln wir irgendwo zwischen so genannten “Autonomen” und christlichem Block. Unser Chilloutzelt im Camp Reddelich fungiert als Basislager und Ruhepol.
Wir haben bisher schon einiges erlebt, bald wird davon vermutlich auch etwas hier zu lesen sein.
Hier noch ein paar Sachen wofür ihr konkret beten könnt (sofern ihr dazu geneigt seid)
-dass es ein aussagekräftiger Protest wird, der auch gehört wird (nee, nich nur wir - sondern insgesamt. Wir sind ja nur ein kleiner Teil der Widerstandskultur)
-das Thema Gewalt. Hierzu gibt es erstmal folgendes zu sagen: Die Gewalt dominiert nicht den Protest - aber sie dominiert leider die Berichterstattung in den Medien und in der öffentlichen Wahrnehmung. Eigentlich aber wäre es besser, wenn über die Proteste als Ganzes berichtet wird, bzw. vielmehr, wenn mal viel mehr von den Inhalten und Botschaften der bunten und kreativen Protestbewegung in die Öffentlichkeit kommt. Wir als Speak Netzwerk sehen es gemäß unseres Selbstverständnisses unter anderem als unsere Aufgabe, dazu beizutragen, die Inhalte in die Öffentlichkeit zu bringen.
-Weisheit. Solche “Events” sind so ne Art “Paralleluniversum”. Das kann man nicht anders sagen. Hier gelten völlig andere Regeln als im normalen Alltag. Die Polizei ist hier manchmal fast so allgegenwärtig wie Gott. Ein Weg, den man vor 5 minuten noch problemlos passieren konnte, kann auf einmal abgeriegelt sein, dass man viele Umwege in Kauf nehmen muss. Viele unterschiedlichste Leute laufen hier rum - und das ist sehr schön… und der Tagesablauf kann sich sehr spontan ändern. Wir wollen einfach ganz gerne immer am richtigen Ort zur richtigen Zeit sein, und genau das tun was richtig ist.
-Bewahrung. Mut und Kraft. Wie es in den Medien bereits zu hören war - die Polizei will ihren Kurs verschärfen und tut es auch. Da kann man leicht unter die Räder geraten. Staatsgewalt ist nicht so “gerecht”, wie mancher Christ wohl meinen mag. Tja, so ist das halt.
…bis später