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Vom 16.-20. Januar 08 trafen sich einige 100 Leute, um darüber zu reden, wie man das Potential was bei dem Widerstand gegen den G8-Gipfel da war weiter nutzen kann für die Zukunft.
Die breite Masse war nach meiner Einschätzung alte Hasen, also schon lange dabei. Entsprechend einseitig fiel das Feedback zum G8 aus, da die vielen jungen Leute die in Heiligendamm plötzlich auf der Matte standen in Berlin eher nicht vertreten waren.
Die Plena und Diskussionsrunden waren sehr verschieden.
Zwischen “mein Thema ist das wichtigste” und “die Entscheidungen sind im Vorfeld eh schon gefallen” bis “wir wollen aber was zusammen machen” ging es fleißig hin und her. Dass im Vorfeld die Moderation einen besonderen Schwerpunkt erhalten hatte war gut. Ich glaube ohne ein eingespieltes Team hätte das Ganze auch ziemlich schief gehen können.
So wurde unter anderem auch intensiv darüber diskutiert, ob und wenn ja wo und wann und unter welchem Schwerpunkt in diesem Jahr ein Camp stattfinden sollte.
Von den vorgeschlagenen Aktionen will ich mal eine weitergeben, die ich gut finde und wo ich hoffe, dass was draus wird.
Und zwar gibt es die Idee ein Klimacamp zu machen unter dem Slogan “für ein ganz anderes Klima”. Es geht darum, außer dem Co2-Thema auch das zwischenmenschliche Klima anzusprechen. Es fielen Begriffe wie Klima der sozialen Kälte und der Angst. Während also in der Öffentlichkeit und Politik das Thema Klima im Rahmen des kapitalistischen Denken geführt wird - a la Emissionshandel und was man sich sonst noch so alles kaufen kann, um die Umwelt zu retten - soll der Bogen viel weiter gespannt werden. Dann geht es darum wie wir mit uns selbst und miteinander umgehen, also viel tiefer, als die Debatte bislang geführt wird.
Ich fände es super, wenn es gelingt das zu thematisieren.
Abgelegt unter: Allgemein, G8, Termine